Presse - Das schreibt man über Helmut Dold

» CD-TIPP: Dixie-Meisterwerk
» Zum Schluss Musik und Witz
» Ein Abend mit badischen Freunden
» Auch De Hämme Helmut Dold ist ein Frauenversteher
» "De Hämme" legt im Elztal den badischen Stimmungsschalter um
» Denkwürdiger Kabarettabend mit Helmut Dold in der Schapbacher Sonne
» Der unterhaltsame Teil der Volksbank-Ladies-Night begann mit einem "Hammer"
» Gschichtli für die badische Seele
» Mundart als Lebenselixier
» Lokalpatriotismus in Dur und Moll
» Jazz und badischer Charme
» Lachsalven im Ringsheimer Rathaussaal: „De Hämme“ war Schuld daran
» Ein fulminanter Jazzball
» Lahrer und Lahrerinnen in feinem Tuch
» Ein Reiz für die Lachmuskeln
» Dold begeistert Vereinsobere

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CD-Tipp: Dixie-Meisterwerk(Badische Zeitung vom 17. November 2009)

ORTENAU. Wer ein Weihnachtsgeschenk sucht für einen Fan des traditionellen Jazz – bei Helmut Dold wird er fündig. Der Trompeter aus Kuhbach hat mit seinem Dixie-Quartett (Ernst Klos, Klarinette und Saxophon, Berthold Klein, Banjo, und Peter Steiert, Sousaphon) eine Platte vorgelegt mit Charme, Schwung und Swing. Die CD ist randvoll mit Klassikern. Gleich die erste Nummer, "Curse of an aching heart", stammt aus dem Jahr 1913, und so unterschiedliche Künstler wie Fats Waller, Frank Sinatra und Oliver Hardy – der Dicke von "Dick und Doof" war ein exzellenter Jazz-Vokalist - hatten es im Repertoire. Das Dixie-Quartett steigt in das Stück ein mit einer Unisono-Einleitung von Trompete und Klarinette. Die wird abgelöst von wumpernden Sousaphon-Hüpfern. Da ist leise Melancholie und zugleich klingt alles nonchalant. Dolds Trompetenlinien sind klar und flüssig, die Klarinette von Ernst Klos ist schmiegsam und füllig. Der Charakter der Stücke wechselt. "Lady be good" ist flott, "April Showers" herrlich unbeschwert. Superschön der durch Louis Armstrong bekannt gewordene "West End Blues" von King Oliver. Dold spielt hier eindeutig eine Hommage an den größten Trompeter aller Zeiten. Schön sind auch die Balladen, etwa "Some of these days", mit sympathisch-badischem Text: "Ich vermiss din Streichle oder s’Reibe am Bäuchle …" Auch der Jazz aus Deutschland wird gewürdigt, mit einer flotten Version von "Hallo, kleines Fräulein" und mit dem Titelstück, "Tante Paula liegt im Bett und isst Tomaten" von Walter Kollo. Das Quartett verzichtet komplett aufs Schlagzeug – und das ist reizvoll. Berthold Klein spielt das Banjo so, dass es federt und swingt, Peter Steierts Sousaphon-Linien sind humorig-markant. Die beiden schaffen einen stets elastischen Rhythmus. Die CD ist ein kleines Dixie-Swing-Meisterwerk. Helmut Dolds Dixie-Quartett: Tante Paule, erschienen auf Parkjazz-Records und Hämme: Witz un’ Hits. Beide gibt es im Internet unter shop.helmut-dold.de oder im Fachhandel(rob)

Zum Schluss Musik und Witz(Badische Zeitung vom 7. Juli 2009)

SCHWANAU-ALLMANNSWEIER. Der Kuhbacher Tausendsassa in Sachen guter Laune Helmut Dold alias "De Häme" hat mit seinem Auftritt am frühen Sonntagabend einen bunten Farbklecks unter das Programm beim 19. Allmannsweierer Straßenfest gesetzt. Den zweiten Straßenfest-Tag hat die evangelische Kirchengemeinde mit einem von Pfarrer Axel Malter gehaltenen, gut besuchten Zeltgottesdienst beim Rassegeflügel-Zuchtverein eingeläutet. Im Anschluss daran hat die volkstümliche Blasmusik der Oldtimers aus Ichenheim in die Kürzeller Straße gelockt. Die überdimensionale Hüpfburg bog sich unter der Last ungezählter Kinder, Wasserbomben-Schleuder und Kistenrutsche konnten den Andrang kaum bewältigen. Der Jugendkreis wird übrigens auch in diesem Jahr den Reingewinn aus Spielparcours und dem Verkauf von Getränken, Obstsalat und Eis dem von Renate Bieler betreuten Straßenkinder- und Aidskranken-Projekt in Brasilien zur Verfügung stellen. Nach dem Motto "Das Beste zuletzt" hatte die Vereinsgemeinschaft Allmannsweier den Auftritt von Entertainer Helmut Dold ans Ende des Straßenfestes gesetzt. "De Hämme" verbreitete am frühen Sonntagabend in der Laube des Männergesangvereins und beim Tischtennisclub in seiner unnachahmlichen Art und Weise Frohsinn und Heiterkeit (fast) ohne Ende.(rb)

Ein Abend mit badischen Freunden(Schwarzwälder Bote vom 11. Mai 2009)

Hornberg. Im kulturellen Angebot des veranstaltungsreichen Hornberger Wochenends war der Badische Abend mit »de Hämme« im Gasthaus Schützen ein ganz besonderes und vor allem ein überaus vergnügliches Event. Helmut Dold aus Kuhbach begeisterte sein Publikum mit badischer Mundart und originellem Witz und wurde seinem Ruf als humoristisches »Ur-Viech« einmal mehr vollauf gerecht. »De Hämme«, den man auch vom Fernsehen her kennt, braucht keine Anlaufzeit, bei ihm beginnt der Spaß bereits, wenn er sich vorstellt und »Ich bin de Hämme« singt. Nach eigener Aussage »vom Kopf bis zu de Schue, e rächter badischer Bue«. Die ersten Akkorde des Badner-Lieds, die er bei jedem Szenenwechsel auf der Trompete bläst, betonen das denn auch. Überhaupt gab sich eigentlich alles an diesem vergnüglichen Abend badisch. Nicht nur de Hämme zeigte in seinem Outfit die badischen Farben, sondern auch Schützenwirt Armin Hartmann und die Damen vom Service. Sie trugen Gelb und Rot und über den Zapfhähnen der Kneipe hing die Fahne des badischen Großherzogtums. Der Stangenspargel allerdings, obwohl auch echt badisch, zeigte sich rein weiß. »De Hämme« hatte Hornberg schon als junger Mann kennengelernt, als er noch Fußball spielte. »Da gab’s den Fleig Arthur im Hornberger Team, das war der mit dem Schnurrbart«, erzählte er und hatte sofort Kontakt zum Publikum, das nun wusste, er kennt sich aus. Es gibt kaum etwas, dem »de Hämme« nicht Situationskomik abgewinnen kann. Er berichtete von der Jagd und von Jägerlatein, blies auf dem Jagdhorn schneidig die Signale »Sau tot« und »Hirsch tot» und bezauberte seine Zuhörer mit dem »Jagdhorn-Blues«. Vollends begeisternd war sein Spiel im Stil von Louis Armstring alias »Satchmo«. Köstlich wurde es noch einmal zum Programmende bei »Helmuts Wurstsalat-Song«, von dem sich Schützenwirt Hartmann dazu inspirieren ließ, dem Musiker und seiner charmanten Frau Diana, die als tontechnische Assistentin fungierte, auf die Schnelle noch eine Portion »Wurstsalat to go« zu kredenzen. Natürlich mit einem frisch gezapften Pils.(Fritz Gebauer)

Auch De Hämme Helmut Dold ist ein Frauenversteher(Badische Zeitung vom 28. April 2009)

Mit den badisch gelb-rot gestrichenen Schuhen über die Hochwasserhosen bis zur quietschbunden Brille voll auf Lachnummer getrimmt,wickelt er in Sekundenschnelle die Damen(bei der Volksbank Lahr-Ladies-Night) um den Finger wie einst "Schmittchen Schleicher mit die elastische Beine", jazzt, swingt, rockt oder lässt den Boogie los - alles natürlich so, wie ihm der flotte Schnabel gewachsen ist... (Ulrike Le Bras)

"De Hämme" legt im Elztal den badischen Stimmungsschalter um(Badische Zeitung vom 31. März 2009)

ELZACH-OBERPRECHTAL. Eine wahre "Wellness-Oase" für echte Lokalpatrioten im Zeitalter der aufgezwungenen bayrischen Lederhosen-, Dirndl- und Maßkrüge-Veranstaltungen war er, der badische Abend des heimischen Musikvereins im hintersten Elztal mit dem Kuhbacher "Musikverrückten" Helmut Dold, bekannt als "de Hämme" (der Helmut). Und dann die Musik! Keinesfalls Revolutionsverdächtiges bestimmte den Abend mit dem Trompeten-Studioso. "Ich sing, babbel un blos dezu" erklärte der in Lahr Eingemeindete. Bald hatte er das Publikum in seinen Bann gezogen. Denn wer sonst bestätigt einem, dass man als Badener "kranate-g’scheid" sei. Was den Kerli gleich symbadisch machte, war sei Gschichtle aus Kuhbach. Die Episode um den Ortsvorsteher "Benze-Theo" oder "d‘ Zimmermann‘s-Trudel" könnte auch in Oberprechtal geschehen sein. Bis hin zu den SPD-Ortsvereinen, die hin und da eines ihrer Mitglieder austauschen könnten, dass man an einem Ort wenigstens Skat spielen könnte, fanden sich zwischen Kuhbach und Oberprechtal doch viele Gemeinsamkeiten. Was "de Hämme" kaum oder fast gar nicht brauchte, waren die Bretter, die für manche Künstler die Welt bedeuten. Er war mitten unter seinem Publikum. Mit "Gsait isch gsait" zeigte er gleich, dass er auch ein Mann des "geschliffenen Wor-tes" ist. Dies ließ zwar die ersten Zweifel an seiner badischen Herkunft aufkommen, denn – Günther H. Oettinger lässt grüßen – so gestochen scharf können‘s doch nur die Schwaben. Nun ja, "de Hämme" isch halt ä Schdudierte, zumindeschd in dr Musik. Aber sichtlich mehr am "Herzblut" als am Studium liegt es, dass wenn das Multitalent "ä blosbares Inschdrument" in seine Hände kriegt, dass dann auch was Zünftiges zustande kommt. Wie nah er mit seinem Jagdhorn und dem Stück "D‘ Erwin, ä Fässli uf em Hörnli" einem Oberprechtäler Original gekommen war, konnte er als Kuhbacher gar nicht erahnen. Sogar die Musikerkollegen staunten über den "Jagdhorn Blues", den er Klaus-Dieter und Michael, zwei Einheimischen, gewidmet hatte.

Beim badischen Abend dürfen Mundartdichter nicht fehlen. Rezitiert wurden Werner Richter, Gerhard Jung als "Beckenbauer" der heimischen Poeten und natürlich Helmut Dold selbst. Dann ging das Musikerblut wieder mit dem "Hämme" durch. Erst erklärte er den jüngeren Gästen, was ein richtiger "Tanz- Bär" war. Nun, er ist fast ausgestorben, nur einzelne Exemplare haben in der Disco überlebt. Dann legte er mit dem "Disco Bär" einen Rock’n’Roll aufs Oberprechtäler Parkett – natürlich mit Unterstützung seines Jagdhornes. Der badische "Hämme" reagierte auch auf die immer mehr aufkommenden neuen Kindernamen wie Emelie Breges, Alaika Nusell, Kevin Jordan, die mit den urigsten heimischen Nachnamen wie Klausmann, Müller oder Maier die schönsten Verbindungen eingehen. "Wo sin die schöne Name hin?" sang er und sprach vielen aus der Seele. Ein Stück, das bei alemannischen Veranstaltungen nicht fehlen darf, "d‘Hans im Schnogeloch", wurde "à la Hämme" ergänzt, wobei sein Flügelhorn kräftig zum Einsatz kam und er damit den letzten Stimmungsschalter umlegte. Die Gäste waren voll auf seiner Seite und die Lokalpatrioten wären ihm wer weiß wohin gefolgt. Doch "de Hämme" hatte nichts mit Revolution am Hut, er beruhigte sein Volk urbadisch mit der gefühlvollen Jazz-Ballade "Irgendwo hinterm Rainbow". Zum Abschluss erwies sich Helmut Dold als bewegender Tanzmusiker und kannte keine Grenzen. Viele wollten gar nicht mehr mit dem Tanzen aufhören. Auch auf der Bühne herrschte beste Stimmung: Man hatte sich gesucht und gefunden, "Hämme" war sicher nicht zum letzten Mal in Oberprechtal. Nicht zu vergessen war die hinter dem dem agilen Urgestein ständig "hinterherwuselnde" Assistentin und Lebensgefährtin (laut Helmut Dold Mehrzahl von Lebensgefahr), die ihm seine Requisiten dorthin platzierte, wo er sie zur geeigneten Darstellung brauchte. Lob an das Duo, man sollte es für sie den Badischen Unterhaltungsorden ins Leben rufen. Mindestens. (Roland Gutjahr)

Denkwürdiger Kabarettabend mit Helmut Dold in der Schapbacher "Sonne"(vom 21. März 2009)

"Abartig und wahnsinnig" was "De Hämme" alias Helmut Dold aus Lahr-Kuhbach am Samstagabend im Landgasthof " Sonne" in Schapbach bot. Er gastierte erstmals im Wolftal und die Besucher strömten und sie waren voller Begeisterung von diesem tollen Kabarettabend. In seiner unnachahmlichen und unwiderstehlichen Art präsentierte er sein neues Programm mit "Lache isch die beschd Medizin". Mit Witz, Humor, enormer Schlagfertigkeit und flotter Zunge sorgte er für einen sehr vergnüglichen Abend. Das badische Urgestein lief zur Höchstform auf. Die Besucher Tränen lachten. Er stellte nicht nur sein großes Können auf der Trompete, Flügelhorn oder Jagdhorn unter Beweis, sondern überzeugte auch als Sänger und Moderator. [...] Unterstützt wird er stets von seiner "einzigartigen Frau" als Tontechnikerin. Im dritten Teil gab's noch ein besonderes "Schmankerl", nämlich das Zusammenspiel von Sonnenwirt Tilo Lutz am Piano und "De Hämme" auf der Trompete. Ohne vorher zu proben spielten sie meisterlich die "Schapbach Blues" und zum Abschluss konnte man auch noch das Tanzbein schwingen wobei sich die Paare nicht zweimal bitten ließen. Helmut Dold meinte "Ein super tolles Publikum", ich komm wieder in de "Schappe". Die Zuhörer waren restlos begeistert, ein Abend mit Mundarthumorist Helmut Dold, der allen viel Spaß bereitete und "De Hämme" wieder einmal hören wollen.
Bild: Helmut Dold mit Tilo Lutz (Wilfried Weis)

Der unterhaltsame Teil der Volksbank-Ladies-Night begann mit einem "Hammer"(Schwarzwälder Post vom 16. Januar 2009)

Der unterhaltsame Teil der Volksbank-Ladies-Night begann mit einem "Hammer": dem Hämme, Helmut Dold. Seinem alemannischem Mundwerk und seiner genialen Musikalität kann sich niemand entziehen. Ruck-Zuck herrschte echt badische Hochstimmung! [...] (Barbara Wagner)

Gschichtli für die badische Seele (vom 10. März 2008)

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Mundart als Lebenselixier (Badische Zeitung vom 26. Februar 2008)

LAHR. Im Kulturkeller Koffer in Hugsweier bat "de Hämme " zum musikalischen Lachmuskeltraining.

Haben Sie zufällig Freunde oder Verwandte, die des Alemannischen nicht mächtig sind? Kann ja mal vorkommen. Machen Sie das Beste daraus, indem Sie auch diesen armen Wesen die Chance geben, einmal einen echten Mundart-Abend zu erleben — am besten mit dem Hämme. Natürlich hat die BZ dieses pädagogisch wertvolle Konzept einer genauen Prüfung unterzogen — damit der Besuch auch wiederkommt. Das Experiment fand am Freitag im "Koffer" in Hugsweier statt. Versuchskaninchen: Eine einzig und allein Hochdeutsch sprechende Praktikantin, die zugegeben ein wenig Angst vor diesem Abend hatte. Nicht ganz unberechtigt, denn de Hämme, also der Kuhbacher "Bürgermeister" Helmut Dold, mischt sich nicht umsonst vor der Vorstellung und in der Pause unters Volk: Schließlich finden sich dort dankbare Opfer, die im Laufe des vergnüglichen Abends — und zur großen Freude des Publikums — immer wieder ins Programm eingebunden werden. Dabei sind die Späße vom Hämme jedoch immer dergestalt, dass auch die Opfer selbst darüber lachen können, an diesem Abend die Ortsvorsteher von Hugsweier und Kuhbach, Hansjakob Schweickhardt und Theo Benz, sowie besagte Praktikantin. Und in der Pause erkundigt sich de Hämme sogar fürsorglich, ob man denn etwas verstanden habe. Man hat. Überraschend gut sogar, um nicht zu sagen, fast alles. Denn wenn auch Mundart, so ist die Aussprache doch so klar und deutlich, dass auch Ni-gschmäckte de Hämme gut verstehen können — zumal er seine Geschichten mit aussagekräftiger Mimik und Gestik begleitet. Und das, was man versteht, führt auch bei Nicht-Badenern dazu, dass irgendwann die Lachmuskeln verkrampfen, weil sie gar nicht mehr zum Entspannen kommen. Es ist Entertainment pur, was de Hämme an diesem Abend seinem Publikum im "Koffer" bietet. Leichte Kost, gemixt aus Geschichten aus dem Leben und den mal mehr, mal weniger liebens-, aber immer einen Lacher werten Marotten der Menschen. Und da diese überall gleich sind, ist das Programm - obgleich mit einer guten Portion Lokalkolorit versehen - auch für diejenigen verständlich, die nicht aus dem Ländle stammen. Das gilt auch für die Witze, die er wie nebenbei einstreut. Da stört es auch nicht, wenn man den ein oder anderen schon einmal gehört hat. Schon einmal gehört hat man, neben vielen Eigenkompositionen, auch einige der Lieder, die de Hämme zum besten gibt - zumindest deren Melodie. So zum Beispiel die Bitte eines Fußballfans an seine Frau: "Sei doch mal still, wenn i Fußball schaun will" zu den Klängen von Blueberry Hill. Bei fast allen Stücken begleitet der studierte Musiker sich selbst auf der Trompete (das heißt, er singt und spielt abwechselnd, beides gleichzeitig schafft auch de Hämme noch nicht), unterstützt von "der besten Tontechnikerin der Welt, der fabelhaften Frau Dold". Bei einem so kurzweiligen Programm kann auch die nigschmäckte Praktikantin nur urteilen: Scheen wars! (Mascha Schacht)


Lokalpatriotismus in Dur und Moll (Badische Zeitung vom 6. Februar 2008)

LAHR-REICHENBACH. Zu einem Fasnachtsabend, wie er nicht bodenständiger hätte sein können, wurde der badische Fasent-Owe der Schergässler am Rosenmontag im "Nörgler".

Garant für ansteckend gute Laune, bei der Lachen, Schunkeln, Tanzen und Mitsingen zum Programm gehörten, war de Hämme, alias Helmut Dold, aus Kuhbach. Das badische Urgestein und der Ehrenmützenträger der Schergässler, der im Zunftlokal zum Heimspiel auflief, servierte am Rosenmändig am Schutterstrand Frohsinn und gute Laune der Extraklasse. Das überwiegend heimische Publikum hatten es sich im überdachten Innenhof des "Nörgler" bequem gemacht. Doch auf den Sitzplätzen hielt es die 150 Narren nicht lange, denn schließlich heizten d’ Hämme aus Kuhbach und DJ Dieter Hoog aus Ettenheim dem närrischen Publikum nach allen Regeln der Kunst ein. Der Tausendsassa, Sänger und Musiker wie auch der Playback-Stratege am Mischpult, Dold und Hoog, zogen beim Fasent-Owe alle Register ihres Könnens. Da blieb kein Auge trocken, wenn d’ Hämme seine Witze riss, humorvolle Balladen lieferte und in gekonnter Manier seiner Trompete die allerfeinsten Töne entlockte. Der Vollblutmusiker war im Element und nahm die Narrenschar mit auf eine musikalische Reise. Von Richebach bis Rio, von Bali bis Schanghai reichte das Repertoire stimmungsvoller Unterhaltungsmusik, bei der zum Schunkeln, Tanzen und Mitsingen herausgefordert wurde. "Das ist Fasent pur" , schwärmten Ehrenzunftrat Kurt Glatz und Ehefrau Diethilde, die sich beim Fasent-Owe im "Nörgler" an die Fasentabende im Adler-Saal erinnert fühlten, an denen Fasnachtsgeschichte in der Narrenhochburg Reichenbach geschrieben wurde. Dort nahm auch das Lied "Wenn in d’ Schergass" Johrmärkt isch" seine Fortsetzung, das Dold auch am Rosenmontag im Gepäck hatte und dabei nicht lange auf einen mehrstimmigen Chor warten musste. Doch nicht nur Lokalpatriotisches in Dur und Moll, Badner-Lied und "de Hans im Schnoogeloch" ließ das Stimmungsbarometer ansteigen: Hits, Evergreens, Rock und Pop sowie dutzendweise Ohrwürmer der Schlagerparade mit Interpreten aus der ganzen Welt machten den Fasent-Owe zu einem unvergesslichen Erlebnis. Dazu gehörte auch der Handkuss von Oberbürgermeister Wolfgang G. Müller an die aufreizende "Schwarzwaldmarie" (Peter Bleicher), deren Lied Oberzunftmeister Martin Meier zur Trompetenbekleidung von Dold inbrünstig anstimmte. "Lache, singe, danze und ä wäng Schissdreck mache" lautete die Devise in der guten Stube der Schergässler. Dass nicht nur in Venedig Maskenball ist, wie Helmut Dold und die Flippers musikalisch verrieten, sondern auch am Schutterstrand, stellte der gelungene badische Fasentabend unter Beweis, der künftig jeweils am Rosenmontag im Zunftlokal Nörgler zum festen Bestandteil des närrischen Programms der Schergässler gehören soll. (Wolfgang Beck)


Jazz und badischer Charme (vom 14. November 2007)

De Hämme zu Gast in Bankholzen - das war alemannische Mundart vom Feinsten mit dem Witz und Charme eines waschechten Badeners.

Während Kälte, Wind und Regen das Wetter bestimmten, hatte der Arbeitskreis für Heimatpflege zwei Trümpfe im Ärmel, um die Leute zu sich zu locken: Den warmen Kachelofen, der immer für eine heimelige Atmosphäre sorgt, und die gute Unterhaltung. Das weiß auch das Publikum, und so ging das Veranstaltungskonzept des Vereins auch mühelos auf. Die Torkel war voll bis unters Dach, als "De Hämme" aus Kuhbach, alias Helmut Dold, seinen ersten Auftritt am Bodensee hatte. "Ich bin zum ersten Mal am See", freute sich der Entertainer mit dem badischen Charme. Allein mit dem Badner Lied, mit dem er die Gäste auf der Trompete von der Showtreppe herunter begrüßte, gewann er das Publikum im Eiltempo. Sofort ging ein solidarisches Wogen durch die Menge und die ersten Stimmen hoben an, um die Hymne mitzuschmettern. "De Hämme" wusste sich bis zum Schluss zu behaupten mit seinem Programm "Lache isch die beschd Medizin". Für die Bankholzener durchaus nachvollziehbar, sprach er davon, was für ein Glück es sei, "ein Badner" zu sein, denn die seien die "Grieben auf dem Schmalzbrot der Republik". "De Hämme" erinnerte an alte Zeiten und sang von den Geschichten des täglichen Lebens. Hier konnte sich jeder wieder entdecken und über sich selbst lachen, wenn "De Hämme" unverhohlen erklärte: "Der Badner denkt, bevor er schweigt!" "Das Publikum ist heute sensationell. Und für ein Mundartprogramm ist hier auch die richtige Menge an Leuten", zeigte sich Dold in der Pause begeistert von Bankholzen. Der Trompeter Helmut Dold aus Lahr-Kuhbach swingt und jazzt sich seit Jahren durch die Kulturlandschaft Badens und nutzt seit geraumer Zeit sein komödiantisches Können, um als "De Hämme" durch die Lande zu ziehen. Immer im Gepäck ist Frau Dold als die Frau an der Technik, die daneben als "Running Gag" herhalten muss. Mit zurückhaltender Anmut zog sie bei seinem Spiel mit und erhielt dafür anerkennenden Applaus. Als "De Hämme" schließlich seine Glitzerjacke überstreifte, johlte der Saal in Erinnerung an die alten Zeiten, als die Herren noch ihre Damen über das Parkett zogen. "Let me be your Teddy bear von Elvis, ins Kubacherische übertragen von Dold, war damit einer der Höhepunkte des Abends, zumal sich hier der Musiker Dold und der Komödiant "De Hämme" aufs beste ergänzten. Da ist "De Hämme" ganz Dold wie Dold eben auch immer "De Hämme" ist. Genau das war die Würze seines Programms. (Antje Kirsch)


Lachsalven im Ringsheimer Rathaussaal: „De Hämme“ war Schuld daran (vom 13. Juni 2007)

Michael Masson über den Fachvortrag "Der Witz" von Helmut Dold im Kulturhaus Ringsheim

Es ist kein Witz: Wer letzten Sonntag Abend am Ringsheimer Rathaus vorüber schlenderte, hörte aus den offenen Fenstern des Sitzungssaales stundenlang schallendes Gelächter ins Freie tönen. Das konnte natürlich nicht vom ernsthaften Gemeinderat verursacht sein: Helmut Dold war Schuld daran! Der in der Region bestens bekannte Musiker und Entertainer, auch als „De Hämme“ auftretende Mundarthumorist aus Kuhbach, hatte sich nämlich auf die Einladung des Ringsheimer Kulturkreises vorgenommen, einen Vortrag zum Theme „Kann man Humor verstehen und wenn ja, warum nicht?“ zu halten. Klar, dass es dabei nicht bierernst zugehen konnte. Um Witze ging es eineinhalb Stunden lang, jene laut Brockhaus „kurzen, das Lachen erregende Erzählungen, die in einer Pointe enden“. Das althochdeutsche wizzi (Wissen, Verstand, Klugheit, Weisheit) ist der Namensgeber, aber erst im 19. Jahrhundert tauchte das auf, was Franzosen „esprit“ nennen, am besten mit „geistreich“ übersetzt. Dold, leidenschaftlicher Witzesammler und –erzähler, ließ das Publikum natürlich nicht ohne Beispiele davon kommen, rechtzeitig vorwarnend, dass es dabei auch mal derb zugehen kann. Etwa bei dem Wortwitz über die Herkunft eines ehelichen Vermögens: „Entweder hat er viel verdient und etwas zurück gelegt, oder sie hat sich etwas zurückgelegt und viel verdient!“ Wer die Pointe erfassen kann, freut sich über seine Klugheit und lacht darüber. Noch einer? Auf Mutters besorgte Frage, was die mit dem künftigen Schwiegersohn beim Waldspaziergang zurück gebliebene Tochter wohl mache, Vaters trockene Antwort: Nachkommen! Witze werden gerne in Kategorien eingeteilt, manche machen sogar eine Wissenschaft daraus. Dold berief sich auf zwei Fachbücher, gab Beispiele für Sprüche und Gedankenwitze, Über- und Untertreibungen, Anspielungen, bei denen der Zuhörer den Witz selbst vervollständigen muss. Nicht zu vergessen die Missverständnisse! Zum jungen Mann, der beim Vater um die Hand seiner Holden anhält: „Waren Sie schon bei meiner Frau?“ Der Antragsteller: „Ehrlich gesagt, ihre Tochter gefällt mir besser!“ Ob politische, religiöse, makabre Witze, solche über Blondinen oder Männer: Alles ist erlaubt – bloß lachen können muss man drüber. Das meinte auch der Bürgermeister und Kulturkreischef Heinrich Dixa, zu seiner Verblüffung als später hinzu Gekommener mit (abgesprochenem) donnerndem Applaus bedacht, natürlich ebenfalls gleich einen Witz beisteuernd. Und Tipps gab’s hintendran noch dazu: Witze sammeln, die einen selbst zum Lachen bringen, erst bei Freunden testen, dann den richtigen Zeitpunkt zum Erzählen abpassen. Klar natürlich: Die Pointe nicht vergessen! Das konnte Dold nicht geschehen. Dem Tränen lachenden Publikum – übrigens trotz warmen Frühlingswetters ein gutes halbes Hundert – erzählte er noch einige seiner Lieblingswitze als Zugabe. Wer die hier erfahren will: Pech gehabt, nächstes Mal zum Vortrag gehen! (Michael Masson)


Ein fulminanter Jazzball (Badische Zeitung vom Montag, 6. November 2006)

Begeisterung über Helmut Dold und seine Swing Allstars / Ein Unterhaltungsabend von Format

LAHR. Was für ein Abend! Da hat aber auch alles gestimmt beim ersten Jazzband-Ball in der Sulzberghalle. Vier Stunden beste Jazzmusik, ein begeisterungsfähiges und tanzfreudiges Publikum, und ein zu echter Höchstform auflaufender Helmut Dold, der nicht nur sein Können auf der Trompete wieder einmal unter Beweis stellte, sondern auch als Sänger und Moderator überzeugte. Helmut Dold hat eine Botschaft, und die verkörpert er so ansteckend begeisternd, dass sich niemand entziehen kann. Er liebt den Jazz, und er lebt ihn. Kaum zu glauben, dass der Mann, der am Samstagabend bis nach Mitternacht auf der Bühne eine Show der Extraklasse abzog, schon den ganzen Tag über in der Stadt musikalisch unterwegs gewesen war. Wenn Dold seinen Jazz spielen kann, wenn er wie hier spürt, dass das Publikum seine Begeisterung teilt, dann ist kein Halten mehr. Vom Dixie über Swing bis hin zum Latin Jazz reichte das Repertoire, und lieferte so ganz nebenbei eine musikalisch illustrierte Jazz-Geschichte der unterhaltsamen Art dazu. Natürlich blieb Dold nicht allein auf der Bühne. Mit Philipp Moehrke am Klavier stand ihm ein ebenbürtiger Musiker und hinreißender Jazzer zur Seite, dessen Soli gebührend vom Publikum bejubelt wurden. Meist dezent im Hintergrund, gelegentlich mit solistischen Einlagen brillierend, lieferten Helmut Bisacki (Bass) und Rolf Kilchling (Schlagzeug) das solide Klangfundament des Abends. Claudia Moehrke sorgte mit ihrer hervorragenden Stimme und der stets wechselnden Abend-Garderobe bei der Mittelalter-Boygroup für Glamour und gesangliche Höhenflüge. Die rund 250 Besucher des Jazzband-Balls ließen sich nicht lange bitten: Schnell füllte sich die Tanzfläche und je später der Abend, desto weniger Pausen gönnten sich Musiker und Gäste. Schon bei Louis Armstrongs "Hello Dolly" hielt es kaum noch jemanden am Platz, und auch Gershwins flottes "Lady be good" brachte niemanden aus dem Takt. Doch Dold und Band überzeugten auch und gerade bei den romantischeren Titeln. Im Herzen ein Oldtimer, wie Dold kürzlich in einem Interview in der BZ zugegeben hatte, erwies er sich als echter Romantiker bei "Body and Soul" von Stan Getz, das so schmeichlerisch schön, so weich und warm daherkam, dass man regelrecht ins Träumen geriet. Musikalisch erwiesen Dold und Band vielen Größen des Jazz die Ehre: Benny Goodman, Fats Waller, Franz Sinatra, Bert Kämpfert und Cole Porter, um nur einige zu nennen. Und zu jedem wusste Dold etwas zu sagen, kurze inspirierende Sätze zur Musik und Person. Doch nie wirkten die Erklärungen störend oder aufgesetzt, sondern bildeten mit der Musik eine Mischung, die den ersten Jazzband-Ball zu einem echten Ereignis machte. Dold dankte mehrfach der BZ als Medienpartner für die Unterstützung, dem TV Sulz für die Bewirtung, und kann sein Publikum hinter sich wissen, wenn er meint, dass dieser Jazzband-Ball unbedingt eine Fortsetzung 2007 finden sollte. Als besonderes Schmankerl zum Schluss hatte Dold einige alte deutsche Jazz-Schlager ausgewählt. Um Mitternacht erklang das unverwüstliche "Lass mich dein Badewasser schlürfen, und dich dann abfrottieren dürfen" , und Claudia Moehrke übernahm noch einmal das Mikrofon, damit Helmut Dold sich mit Partnerin zum "Bye bye Blues" wenigstens einmal unter die Tanzenden mischen konnte. (Juliana Eiland-Jung)


Lahrer und Lahrerinnen in feinem Tuch (Badische Zeitung vom Mittwoch, 3. Mai 2006)

Eine etwas andere Modenschau von Bonacelli mit Helmut Dold

LAHR. “La Notte di Bonacelli Moda” ist Titel einer Veranstaltung am Samstag, 6. Mai, um 19 Uhr im Schlachthof. Der “italienische Abend zum Träumen” ist sowohl für den Bekleidungshersteller Bonacelli wie für den Musiker und Entertainer Helmut Dold eine Premiere. Der Abend soll eine feste Einrichtung werden. Was es mit dem italienischen Abend und der “ganz anderen Modenschau” insgesamt auf sich hat, darüber sprach BZ-Redakteur Bruno Kohlmeyer mit Helmut Dold, allseits als “Hämme” bekannt.
BZ: Herr Dold, doppelte Premiere, was sollen wir darunter verstehen? - Dold: Bezogen auf Bonacelli ist es ganz einfach. Es ist der erste italienische Abend zum Träumen. Italienische Musik und italienische Spezialitäten bilden den Rahmen für eine Modenschau mit Lahrer Persönlichkeiten, die zeigen, was modisch gesehen im Sommer und Herbst Sache ist. Für Männer und für Frauen. Für mich ist es Premiere, weil es die erste Veranstaltung ist, die ich als Event-Manager betreue, allerdings moderiere ich an jenem Abend auch. Denn ich möchte Mode auch unterhaltsam präsentieren. - BZ: Was steht im Detail an? - Dold: Bonacelli bringt wie gesagt eine Modenschau. Der Reiz liegt darin, dass bekannte Persönlichkeiten , Männer wie Frauen, für Bonacelli auf den Laufsteg gehen, Mode also, getragen von regional bekannten Persönlichkeiten, die gewohnt sicher auf ungewohntem Terrain agieren. Ich möchte vorweg natürlich nichts verraten, nur so viel: Dass es eine tolle Truppe ist, die derzeit mit viel Spaß am Üben und Proben ist. Es sind Geschäftsleute, Mitarbeiter der Stadtverwaltung oder der Musikschule. Mit dabei ist dann noch Pasquale von der “Piccola Cantina” , der mit Prosecco und italienischen Spezialitäten zur Modenschau, heute gerne Fingerfood genannt, aufwartet. - BZ: Ein Abend mit Helmut Dold, das geht doch nicht ohne Musik ab? - Dold: Natürlich nicht. Zu Gast ist der italienische Sänger Claudio Versace, der bei seinem ersten Auftritt italienische Klassik, dann italienischen Pop bringt. Namen stehen für Melodien: Eros Ramazotti, Zucchero, Andrea Bocelli oder Pavarotti. Dino Lampa schließlich, Italiener und aus dem Raum Mannheim kommend, präsentiert eine ungewöhnliche Show aus Zauberei, Artistik, Slapstick und Jonglage. Nach der Show ist vor der Show, denn nach der Modenschau bieten wir noch eine Party an mit DJ Claudio und eben auch mit mir als Musikant. Es darf getanzt werden.


Ein Reiz für die Lachmuskeln (Badische Zeitung vom Samstag, 15. April 2006)

De Hämme in Kürzell

MEISSENHEIM-KÜRZELL (ki). Zu einer vergnüglichen Sache wurde für die Besucher der “Badische Abend” mit Helmut Dold (“de Hämme” ) im gerade erst neu gestalteten Bürgersaal im Kürzeller Rathaus. Die Idee zur Veranstaltung war nach dem Neujahrsempfang im Ortsteil entstanden. Damals hatte der Entertainer Kuhbach schon für beste Stimmung gesorgt, weshalb Klaus Heimburger, Ortsvorsteher und Vorsitzender der Vereinsgemeinschaft in Personalunion den Helmut Dold gleich für einen weiteren Termin buchte. Dem Motto des Abends getreu, begann der Einzug von Helmut Dold auf der Trompete mit dem “Badner Lied” . Auch die Gedichtvorträge in allemanischer Sprache wie “G´ sait isch g´ sait” und das Heizmann-Gedicht “Ein Badner” kamen beim Publikum gut an. Zum Mitsingen eingeladen wurden die Besucher beim Lied “Reg dich doch nit uff” , ehe de Hämme einige Geschichten von Reisen, aus dem Jagdgeschehen und seiner Wandlung vom “Tanzbär” zum “Disco-Bär” vortrug. Ein weiterer Höhepunkt: d´ Bruddler-Blues. In der Pause konnten sich die Besucher im kleinen Bürgersaal bei einem Stehimbiss der Narrenzunft “Ridd´ l Schdägge” stärken , ehe Helmut Dold eine weiteren Angriff auf die Lachmuskeln startete, etwa bei seinen Gesangsvorträge “Im Café sieh´ sch mich nit” und der “Whisky-Blues” oder mit Witzen und Geschichten bis schließlich zum Abschiedssong “Ein schöner Tag zu Ende geht”. Der Erlös der Veranstaltung kommt, so Klaus Heimburger für den Veranstalter, der Kinderkrebshilfe Freiburg zugute.


Dold begeistert Vereinsobere (Badische Zeitung vom Mittwoch, 11. Januar 2006)

Neujahrstreffen im Bürgersaal

MEISSENHEIM-KÜRZELL (ki). Helmut Dold und Günter Killius sorgten für die Stimmung und Ortsvorsteher Klaus Heimburger besorgte die Würdigung durch die Ortsverwaltung der Macher in den örtlichen Vereinen bei der traditionellen Neujahrsfeier der Ortsverwaltung am Dreikönigstag im Bürgersaal. [...] Für die heiteren Töne sorgte dann Helmut Dold, bekannt auch unter dem Namen “d´ r Hämme” , mit Geschichten und Gedichte in heimischem Dialekt. Darüber hinaus gab es einen Vortrag zum Thema mit “Geschichten aus dem Tal (wahre und unwahre?)” , worin Dold gute Kenntnisse des Geschehens im Schuttertal verriet. Schließlich boten Helmut Dold auf der Trompete und Günter Killius auf der Ziehharmonika (mit Gesang) in spontanem Zusammenspiel einige Oldies und Evergreens. Im Anschluss an das Programm wurde das Beisammensein zum Gedankenaustausch genutzt.